Hundehygiene – so pflege ich meinen Hund richtig

Das Fell des Hundes ist so viel mehr als sein Wärmeregulator. Es schützt die empfindliche Hundehaut vor Parasiten, Krankheiten, Schmutz, Nässe und UV-Strahlung. Dafür besitzt es eine natürliche Schutzschicht, die aus körpereigenen Fetten besteht und sich wie ein schützender Fettmantel um die einzelnen Fellhaare legt. Aber das Fell des Hundes ist auch ein Spiegel seines Allgemeinzustandes. Wenn wir das Fell unseres treuen Lieblings als stark riechend oder fettend empfinden, dann stimmt etwas nicht.

Meist liegt die Ursache für Fellprobleme in der Ernährung. Auch Krankheiten und Stress offenbaren sich im Hundefell. Diese Probleme können leider nicht dauerhaft weggewaschen werden, sondern bedürfen Recherche, Beobachtung oder einen Besuch beim Tierarzt. Shampoo kann die Schutzschicht des Fells auf Dauer zerstören. Es gilt also das oberste Gebot: Wasche deinen Hund so selten wie möglich mit Hygienehilfsmitteln. Hautkrankheiten wie Allergien und Hot-Spots lassen sich oft gut mit entsprechenden dermatologischen Shampoos behandeln. Sind die Verschmutzungen so hartnäckig, dass ein Bad mit Hundeshampoo notwendig ist, lohnt es sich immer, in ein hochwertiges, natürliches Produkt zu investieren. Wir von William Walker haben es uns zur Aufgabe gemacht ein Shampoo zu entwickeln, dass eine besonders schonende Fellpflege ermöglicht. Das Sensitive Hundeshampoo verzichtet auf Parfümöle, Parabene, Farbstoffe, Silikonöle und Mineralöle und ist somit besonders sanft zur Haut des Hundes.

Auch ein Hunde-Conditioner oder die anschließende Pflege mit Kokosöl ist super wichtig, um die natürliche Fettschicht des Fells nach einer Reinigung mit Shampoo zu unterstützen. Für die Pflege der Pfoten eignet sich das Paw Care Pfotenbalsam  aus 100% natürlichen Zutaten. Wir von William Walker haben uns intensiv mit der Kreation von Pflegeprodukten beschäftigt, die ideal auf die Eigenschaften von Hundefell abgestimmt und schonend zur sensiblen Hundehaut sind. Mit der William Walker Care Serie setzen wir auf qualitativ hochwertige und vor allem natürliche Inhaltsstoffe. Mit guten Produkten, viel Geduld und folgenden Tipps wird auch deine Hundewäsche zum Erfolg für dich und deinen Vierbeiner.

Striegeln und Bürsten

Die jahrtausendelange Zucht mit Hunden hat Einfluss auf die Felleigenschaften genommen und macht es heutzutage notwendig, die tierische Fellpflege durch Menschenhand zu unterstützen. Das Bürsten und Striegeln ist dabei das A und O. Es hilft deinem Vierbeiner beim Fellwechsel, regt die Durchblutung der Hundehaut an und fördert damit die Reproduktion des Fell-Schutzfilms. Du solltest den tierischen Spa-Day also immer mit dem Bürsten oder Striegeln beginnen. Das Sortiment an entsprechenden Produkten ist groß und für jeden verschiedenen Felltypen ist das Richtige dabei. Bei Hunden mit extrem viel Unterwolle darf das Bürsten schon mal 20 bis 30 Minuten dauern. Die meisten Hunde empfinden das als sehr angenehm. Ist dies nicht der Fall, sollte man es mal mit einem Tierhaar-Handschuh probieren. Die Noppen sind hier deutlich kürzer als bei einer Bürste und die handähnliche Form gibt deinem Hund ein vertrautes Gefühl. Diese Handschuhe eignen sich auch wunderbar zur Massage der Hundehaut. Man findet die Fellpflege-Handschuhe auf Amazon und in allen Haustiermärkten.

Stressfreie Hundewäsche

Wenn durch das Bürsten und Striegeln Verschmutzungen nicht vollständig entfernt werden konnten, kommt dein Hund wohl nicht um ein Bad herum. Nicht jeder mag es gewaschen zu werden. Vor allem die Bodenbeschaffenheit von Badewannen und Duschen ist vielen Vierbeinern zuwider. Wenn es irgendwie möglich ist, einem ängstlichen oder wasserscheuen Hund den Stress zu ersparen, sollte man dies tun. Oft reicht es schon, den Hund mit einem lauwarmen, feuchten Tuch abzurubbeln und anschließend nochmal zu Bürsten. Muss der Hund doch in die Badewanne oder Dusche, sollte man unbedingt ein Handtuch oder eine entsprechende Anti-Rutsch-Unterlage auf den Boden legen. Bade-ängstliche Hunde neigen dazu, ihre Muskeln anzuspannen und rutschen durch die Versteifung deutlich mehr als ein entspannter Hund. Sprich mit deiner Fellnase, lobe sie und verteile ordentlich Leckerlis. Brause deinen Hund mit einem sanften Strahl bei lauwarmer Temperatur ab. Massiere seinen Körper mit einem speziellen Hundeshampoo, z.B. dem William Walker Sensitive Hundeshampoo Pure ein, bis es richtig gut schäumt. Um die Umwelt und die Nerven deines Hundes zu schonen, solltest du dabei das Wasser abstellen. Abschließend muss das Shampoo gründlich ausgewaschen werden, da Rückstände zu trockener Haut und Schuppen führen können. Die Ohren, Augenpartie und Schnauze dabei unbedingt frei von Hundeshampoo halten. Abschließend sorgt der William Walker Sensitive Hunde Conditioner Smooth für ideale Kämmbarkeit und unterstützt den natürlichen Schutzfilm des Fells. Einfach nach dem Waschen in das saubere Fell einmassieren, kurz einwirken lassen und ausspülen. Fertig.

Hundefell - Nachsorge

Die entsprechende Pflege nach der Hundewäsche ist unerlässlich. Bleibt das Fell nass, kann sich dein Vierbeiner sehr schnell erkälten. Kurzhaarige Rassen wie Boxer oder Bulldoggen, die über sehr wenig Unterwolle verfügen, beginnen häufig auch bei Raumtemperatur zu frieren und zu zittern, wenn das Fell lange nass bleibt. Es empfiehlt sich, das Haarkleid ordentlich durchzubürsten und mit einem Handtuch trocken zu rubbeln. Wenn dein Hund kein Problem damit hat, kann ein vorsichtig eingesetzter Fön schnell Abhilfe verschaffen. So wird das Fell richtig trocken, und für deinen Vierbeiner wird’s kuschelig warm. Aber, wie gesagt: Genug Abstand zwischen Hund und Fön ist wichtig. Es darf nicht zu heiß und nicht zu laut für deine Fellnase werden – also am besten die leiseste und kühlste Stufe am Fön einstellen. Ein Leckerli hier und da erleichtert nicht nur dir die Prozedur, sondern erfreut das nun so saubere und gut duftende Familienmitglied. Um deinen Hund zu schützen, und die nächste Wäsche so lange wie möglich hinaus zu zögern, lohnt es sich, den Fettmantel des Fells zusätzlich mit etwas Kokosöl zu unterstützen. Das Pflanzenfett riecht nicht nur herrlich, sondern hat sich sowohl äußerlich aufgetragen, sowie auch als Nahrungsergänzung von innen wirkend, als Zeckenprophylaxe bewährt. Auch für die Pflege der empfindlichen Pfotenballen eignet sich Kokosfett – oder man greift zum William Walker Paw Care Pfotenbalsam zurück, der neben Bio-Kokosöl viele weitere pflegende Öle und Fette enthält.

Die richtige Pflege sensibler Partien

Da die Gesichtspartie des Hundes nicht mit Shampoo gesäubert werden darf, aber ebenso pflegebedürftig ist, empfehlen wir die Verwendung spezieller Feuchttücher. Die Ohren dazu einfach vorsichtig mit den dafür vorgesehenen Tüchern auswischen - es eignen sich z.B. die CLX Wipes von ICF. Bei sehr empfindlichen Hunden, empfiehlt es sich, mit einem weichen Tuch erst Kokosfett in die Ohren einzubringen und anschließend das Tuch lauwarm anzufeuchten und die Ohren sanft auszuwischen – denn bei vielen Hunden ist es tatsächlich gar nicht das Auswischen der Ohren, das sie so stört, sondern der Kontakt der empfindlichen Haut des Innenohres mit Kälte. Die Schnauze kann ebenso wie die Ohren mit Warmwasser und dem antibakteriell wirkenden Fett der Kokosnuss gereinigt werden. Bei faltigen Hunderassen, wie den Bulldoggen, ist es extrem wichtig, die Partie um die Augen herum zu pflegen. In der Augenfalte staut sich die Tränenflüssigkeit – es entstehen Entzündungen, Rötungen und unangenehme Gerüche. Für Bakterien und Pilze ist diese feuchte, warme und ungelüftete Augenfalte eine ideale Gedeih- und Brutstätte. Zu ihrer Reinigung sollten nur lauwarmes Wasser und natürliche Fette verwendet werden. Neigt der Hund stark zu tränenden Augen, muss die Augenfalte mindestens einmal täglich getrocknet werden. Das Trockenhalten dieser empfindlichen Augenpartie ist sehr wichtig. Dazu die Falte vorsichtig mit einem trockenen, weichen Tuch auswischen. Zinksalbe heilt leichte Entzündungen und unterstützt die In-Takt-Haltung der Augenfalten. Zu guter Letzt lohnt es sich immer auch einen Blick auf die Zahnhygiene deines Vierbeiners zu werfen. Dazu gibt es spezielle Kauartikel, aber auch Hundezahnbürsten und Zahnpasta. Der All-Rounder, das Kokosöl, kann wunderbar auch als Zahnpasta benutzt werden, da die meisten Hunde den Geschmack des Fettes lieben und sie so ihre Beißerchen leichter freigeben. Hat der Hund seinen Spa-Tag gut überstanden oder sogar genossen, darf natürlich ein großes Lob nicht fehlen.

Wir hoffen, dass dir unsere Tipps helfen und die nächste Hundewäsche etwas leichter von der Hand geht. Hast du Anregungen oder weitere Tipps rund um die Hundehygiene, lass uns gerne einen Kommentar hier.

    Von Louisa Knoll

     

    2 Kommentare

    Jedes Mal wieder eine Freunde, die tollen Insights und Tipps zu lesen
    Victor 08 Juni 2020
    Super informativ der Artikel. Ein dickes Dankeschön.
    Claudia Jung 03 Juni 2020

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