Routine in der Hundeerziehung - die Vor- und Nachteile eines strukturierten Hundealltags

William Walker Lambrusco Set Hunde

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und unsere Hunde auch! Im Wald wissen sie ganz genau, welchen Weg wir täglich gemeinsam einschlagen und wenn es Zeit fürs Abendessen ist, schlägt ihre innere Uhr oft minutengenau Alarm. Doch wie gut tun unseren Fellnasen diese Regelmäßigkeiten tatsächlich? Und an welchen Stellen ist Abwechslung sinnvoll? Diesen Fragen wollen wir von William Walker heute auf den Grund gehen.

Neurologisch betrachtet ist Routine im Leben deines Hundes sehr gesund. Doch wie auch für uns Menschen kann der strukturierte Alltag manchmal ein wenig einschläfernd sein. Wie bei fast allem im Leben ist auch hier die Balance zwischen Routine und Abwechslung entscheidend.

Die Zeit am Hundenapf und im Hundebett

Besonders wertvoll erweist sich eine Routine hinsichtlich der Schlaf- und Essgewohnheiten deines Hundes. Wenn dein Hund weiß, wann es Zeit zum Schlafen oder zum Essen ist, ist er im Alltag allgemein ausgeglichener und entspannter. So passt sich seine Müdigkeit und auch seine Verdauung deinem Zeitplan an und die Alltäglichkeiten verursachen keinen Stress. Außerdem schlingt dein Hund beim Essen weniger, wenn er genau weiß, wann sein Hunger gestillt wird. Hinzu kommt, dass schon kleine Gaumen-Abwechslungen deinem geliebten Vierbeiner große Freude bereiten. So wird der kleine Snack zwischendurch zum Highlight der Woche. Zur Schlafenszeit kommt er besser zur Ruhe, wenn er nicht das Gefühl hat etwas zu verpassen. Hier sollte man außerdem auf ein hochwertiges und langlebiges Hundebett setzen, da der Vierbeiner hier besonders viel Zeit verbringt. Unsere William Walker Sleep Kollektion bietet für jeden Hund den passenden Schlafplatz für einen erholsamen und tiefen Hundeschlaf!

Ausnahmen in der routinierten Fütterung bei erkrankten Hunden

Hinsichtlich der Schlafgewohnheiten gibt es nur selten Ausnahmen. Bei der Fütterung können Krankheiten jedoch für andere Regeln sorgen. Der Hundemagen produziert Säure, die dabei hilft, das Futter richtig zu verdauen. Viele Hunde leiden jedoch unter einem übersäuerten Magen und produzieren gerade vor der Fütterung viel zu viel von der Magenflüssigkeit. Bei Hunden mit Sodbrennen, Reflux und Co. ist es also sinnvoll auf eine Routine zu verzichten. Ein Schuss Öl über dem Hundefutter kann übrigens helfen die Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen und sorgt für eine bessere Bekömmlichkeit im Hundemagen. Hier eignet sich besonders unser Leinöl “Lucky Love” und unser Lachsöl “Super Salmon”.

Regelmäßige und abwechslungsreiche Spaziergänge mit dem Hund

Der Morgen- und der Abendspaziergang sollten immer zur selben Zeit stattfinden, da sich die Verdauung auf die Gassi-Zeiten einstellt. Da ein Hund im besten Fall nur 2 mal täglich sein Geschäft verrichtet, kann der Mittagsspaziergang in seinen Zeiten variieren oder aufgrund schlechten Wetters mit Indoor-Aktivitäten, wie mentalem Training, ersetzt werden. Zeitliche Routine ist also von großem Vorteil für die Ruhe- und Wachphasen für dich und deinen Hund - denn niemand steht wohl nachts gerne auf, um den Hund an die frische Luft zu lassen. Wo du jedoch mit deinem Vierbeiner Gassi gehst, kann völlig frei und mit Sicht auf möglichst viel Abwechslung entschieden werden. So bereitet deinem Hund jeder Spaziergang ganz besonders große Freude und wirkt sich außerdem super auf seine Sozialisierung aus. Deshalb ist es in der Hundeerziehung nur förderlich, wenn man den treuen Gefährten auch mal in die Stadt mitnimmt, ans Wasser oder mit zur Arbeit. Auch ängstliche Hunde profitieren von der Abwechslung - denn Übung macht den Meister.

Hundetraining sollte routiniert stattfinden

Ob Zuhause, im Wald oder in der Hundeschule. Der Hund sollte regelmäßig trainiert werden. Viele Menschen denken, dies wäre nur im Welpenalter wichtig und vernachlässigen das Training, wenn die Hunde einmal erzogen sind. Doch die meisten Fellnasen lieben und brauchen die mentale Herausforderung und lernen gerne auch im Erwachsenenalter neue Dinge dazu. Durch regelmäßige Wiederholungen lässt sich das Erlernte besser einprägen, verarbeiten und umsetzen.

Erwartungshaltung in der Hundeerziehung

Natürlich bringt Routine auch eine gewisse Erwartungshaltung mit sich. Gerade wenn es ums Hundetraining geht, sollte der Hund auf verschiedene Arten für gutes Verhalten belohnt werden. Die Erwartungshaltung, immer mit einem Leckerli belohnt zu werden, kann dazu führen, dass der Hund plötzlich nicht mehr gehorcht, wenn etwas besser ist, als dieses Leckerli. Die Arbeit mit schmackhaften Belohnungen ist bei Welpen sicher hilfreich, sollte aber spätestens im Junghundalter überarbeitet werden. Dein Vierbeiner freut sich anstelle von Leckerlis oft genauso über ein “Fein!”, ein Streicheln oder eine anschließende Spieleinheit.

Liebe, Liebe, Liebe

Kuscheleinheiten, Aufmerksamkeit und Liebe sollten natürlich keinem Zeitplan folgen und sind möglichst oft und in aller Spontanität für Hund und Mensch sehr wohltuend. Hier sollte auf gar keinen Fall gespart werden!

 

Von Louisa Knoll

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