Wie werde ich Dogfluencer?

Welcher Hundebesitzer träumt nicht davon - Geld verdienen mit Gassi gehen. Willkommen in der Social Media Welt! Doch ganz so einfach ist das leider nicht. Worauf du besonders achten solltest, erfährst du hier.

Was ist ein Dogfluencer eigentlich?

Das Wort „Dogfluencer“ oder auch „Petfluencer“ ist eine abgewandelte Version des Wortes „Influencer“. Das Wort wiederum stammt von dem Englischen Wort „influence“ ab, welches im deutschen „beeinflussen“ bedeutet. Und das tun Influencer bzw. Dogfluencer: sie nutzen ihre Reichweite in den sozialen Medien, um die Meinung oder Konsumgewohnheiten ihrer Follower durch Werbung zu beeinflussen. Natürlich ist das bei jedem Dogfluencer unterschiedlich stark ausgeprägt, denn jeder entscheidet selbst wie er seine Reichweite nutzen möchte. Ob mit täglicher Produktwerbung oder einfach mit schönen Fotos und Berichten aus dem täglichen Leben und einem Werbepost alle paar Monate dazwischen.

Aber nun zum eigentlichen Thema, wie wird man eigentlich Dogfluencer? Dafür gibt es leider keine perfekte Gelinggarantie, allerdings gibt es durchaus anerkannte Maßnahmen, die bei einem solchen Zielsetzung hilfreich sein können. Wir haben für dich hier nun ein paar Ratschläge zusammengestellt und hoffen, dass sie dir und deinem Hund auf dem Weg zum nächsten großem Dogfluencer helfen.

Dein Profil

Der erste Schritt in deine Karriere als Dogfluencer ist das Erstellen eines Instagram Profils und hier gibt es schon einige Dinge auf die du achten solltest.

Accounteinstellungen

Hier solltest du auf jeden fall darauf achten, dass dein Account öffentlich ist. Denn nur so können User die dir noch nicht folgen sehen, was für Content du postest. Um neue Follower zu generieren ist das also ein Muss.

Ein guter Instagram Name

Der Name sollte auf jeden Fall einprägsam und nicht zu lang sein. Er sollte Wiedererkennungswert haben und bestenfalls schon darauf hindeuten, worum sich dein Account dreht oder einen Bezug zu deinem Content haben, das ist aber kein Muss.

Das richtige Profilbild

Hier ist mit der wichtigste Tipp: Konsistenz. Ändere dein Profilbild nicht zu oft, denn ob bei den Stories oder wenn du Beiträge von anderen likest oder kommentierst, ist das Profilbild mit das Erste was andere User von dir sehen - und du willst schließlich schnell Wiedererkannt werden. Ansonsten ist es komplett dir überlassen ob du z.B. auf ein auffälliges, buntes Design setzt oder eher auf etwas klassisches schlichtes.

Deine Biografie

Nach deinem Profilbild und deinem Namen ist deine Biografie das nächste was potenziellen neuen Followern ins Auge springt. Hier kann du neben weiteren Informationen zu dir und deinem Hund z.B. deine Website verlinken, sofern du eine betreibst.

Engagement Rate

Eure Reichweite wird durch die Anzahl eurer Follower definiert. Was jedoch ebenfalls sehr wichtig ist, ist eure sogenannte „Engagement Rate“, also das Verhältnis zwischen Followerzahl und Likes/Kommentaren. Diese sollte mindestens bei 2-3% liegen. Es gibt nichts was unglaubwürdiger erscheint als ein Account mit 100.000 Followern aber nur 200 Likes auf den einzelnen Bildern.

Die richtigen Fotos

Um mit deinen Bildern wirklich bekannt zu werden ist klar, dass diese qualitativ schon einen gewissen Standard entsprechen sollten. Das heisst jedoch nicht, dass du dir jetzt sofort eine teure Spiegelreflexkamera zulegen musst. Die meisten Handykameras reichen gerade zum Anfang völlig aus. Viel wichtiger ist, dass du auf eine gute Belichtung und einen ordentlichen Hintergrund achtest. Ein wenig kann auch im Nachhinein noch mit Apps wie Adobe Lightroom verbessert werden. Gerade um deinen eigenen Stil in Bilder, und so auch deinen Feed, zu bringen sind Apps wie Lightroom unablässig. Die Bedeutung von Videos und animierten Bildern ist dabei kaum hoch genug anzuerkennen. Videos bieten eine hervorragende Möglichkeit deinen Hund in Action zu zeigen und euch beide besser kennenzulernen.

Presets

Hast du deinen eigenen Stil einmal gefunden, sind Presets für dich eine kleine aber sehr nützliche Unterstützung. Presets sind Voreinstellungen, bei z.B Lightroom, die dir dabei helfen deine Bilder ähnlich aussehen zu lassen und damit deinem Feed einen einheitlichen Look zu geben.

Regelmäßigkeit

In der schnelllebigen social media Welt wäre z.B. ein Beitrag pro Woche einfach zu wenig. „Viel hilft viel“ sollte aber auch nicht deine Devise sein denn von mehr als 5 Posts pro Tag sind deine Follower wahrscheinlich eher genervt. Mit 1-2 Posts am Tag kannst du eigentlich nichts falsch machen.

Hashtags

Instagram erlaubt pro Post bis zu 30 Hashtags. Gerade am Anfang solltest du diese auch ausschöpfen. Hierbei ist zu beachten nicht einfach die nur bekanntesten Hashtags zu nutzen sondern eher auf perfekt passende Hashtags zu setzen.

Hier ein paar Hunde Hashtags die ihr euch gerne raus kopieren könnt: #hundeliebe #dogs #dogsofinstagram #hundefotografie #hundeleben #dogstagram #doglover #dogoftheday #dogphotography #puppy #hundewelt #doglife #hundeblick #hundefreunde #dogslife #fellnase

Call to action

Für den neuen Instagram Algorithmus ist das Kommentieren unter deinen Beiträgen enorm wichtig geworden. Viele Kommentare zeigen Instagram „Hey, hier ist was los“. Deshalb motiviere deine Follower in deiner Bildunterschrift, sich untereinander und auch mit dir auszutauschen. Frag sie nach ihrer Meinung oder um Tipps zu einem bestimmten Thema. Selbst eine einfache Frage wie „Wie war euer Wochenende?“ lädt eher zum kommentieren ein als ein Zitat oder ein Emoji.

Deine Community

Passend zum Thema Kommentieren: Community Pflege. Wenn deine Follower auf deine Fragen aus der Bildbeschreibung antworten, solltest du versuchen gerade auf die ersten Kommentare zu antworten. Frag weiter nach und bedanke dich für einen Tipp. So stellst du ein etwas persönlicheres Verhältnis her und baust dir eine starke Community auf die wirklich Lust hat mit dir auf deinem Account zu interagieren.

Kooperationen

Kooperationen - wahrscheinlich das Ziel schlechthin von jedem Influencer. Bist du zufrieden mit deinem Feed und verfügst über eine gewisse Followerzahl (funktioniert auch schon ab 1000 Followern) musst du nicht warten bis sich eine Firma bei dir meldet. Trau dich ruhig, schreib für dich interessante Firmen selber an und frag nach einer Kooperation. Wichtig: Nimm nicht blind jede Kooperation an! Denn wie oben erklärt beeinflussen Influencer ihre Follower und wenn du ihnen ein schlechtes Produkt als den heiligen Gral verkaufst, verlieren deine Follower das Vertrauen in dich und deine Empfehlungen.

Werbung

Hier werden wir jetzt nicht allzu sehr ins Detail gehen, da das ein sehr komplexes Thema ist aber wichtig ist, dass sobald eine Marke markiert, gezeigt oder auch nur genannt wird, es Werbung ist und dementsprechend auch gekennzeichnet sein muss. Informiere dich auf jeden fall gründlich über die Werberichtlinien bevor du mit deinem Account loslegst.

Nebengewerbe

Wenn dein Ziel ist als Dogfluencer kostenlos Produkte gestellt zu bekommen oder du sogar Geld verdienen willst, ist es wichtig dass du ein Nebengewerbe anmeldest. Selbst kostenlose Produkte sind steuerlich relevant und sollten in deiner Steuererklärung mit angegeben werden. Auch hier solltest du dich aber auch bei deinem Steuerberater genauer Informieren.

Authentizität

Und zu guter letzt: Verstell dich nicht! Es kommt viel sympathischer rüber wenn du einfach du selbst bist.

Haben wir hier zufällig einen Dogfluencer unter den Lesern? Teilt in den Kommentaren gerne eure Instagram Erfahrungen und helft damit den Dogfluencern von Morgen!

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