Zeckensaison - was hilft wirklich gegen die fiesen Parasiten

William Walker Zeckensaison Paracord Halsband Royal Continental Bulldog

Hallo Frühling! Die Temperaturen klettern in die Komfortzone, die Natur gibt ihr Bestes und die Sonne zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht, der Frühling ist wie frisch verliebt sein! Aber auch die schönste Saison des Jahres hat ihre Schattenseiten, denn die ersten Sonnenstrahlen rufen auch wieder jede Menge Zecken auf den Plan. Diese lauern zwar bereits ab Mitte Februar in Wäldern, Parks, Gärten, Büschen und Sträuchern auf potente Opfer. Besonders aber lieben die gefürchteten Blutsauger milde, sommerliche Temperaturen. Genau genommen genügen schon einige aufeinanderfolgende Tage mit Temperaturen über 6 Grad Celsius um die Parasiten aus ihrer Kältestarre zu wecken.

Zecken gefährden die Gesundheit von Mensch und Hund

Zecken sind nicht nur für uns Menschen gefährlich. Die Spinnentiere können Träger zahlreicher Viren oder Bakterien sein und ihr Biss kann auch bei Hunden schwere, lebensbedrohliche Infektionen auslösen, unter anderem Borreliose oder Meningitis. Das Tückische dabei ist, die Symptome, wie zum Beispiel wiederkehrende Entzündungen der Gelenke, Muskelschmerzen, ständige Müdigkeit des Hundes oder häufiges, scheinbar grundloses Fieber, können erst Wochen, sogar Monate später auftreten. Zu einem Zeitpunkt, an dem der Zeckenbiss längst vergessen ist. So kommt es immer wieder vor, dass kranke Hunde gar nicht hinsichtlich eines Zeckenbisses therapiert werden. Die häufigsten Zecken Deutschlands sind der gemeine Holzbock und die Buntzecke. Sie sind zwischen 2,5 und 4,5 Millimeter klein, gerade mal so groß wie ein Streichholzkopf. Erst wenn sie ihre Blutmahlzeit ausführlich genossen haben, bringen sie es auf die Größe eines Kirschkerns. Im Hundefell ist das hinterhältige Biest dann meist gut zu sehen oder zu ertasten. Am liebsten verstecken sie sich am Kopf, hinter oder auch in den Ohren, unter den Achseln, in der Leisten- und Genitalgegend – also am liebsten dort, wo wenig Haare sind und ihnen den direkten Biss nicht versperren.

Hilfsmittel zur Zeckenentfernung bei deinem Hund

Nach einem Zeckenbiss erreichen die Krankheitserreger innerhalb von 24 Stunden den Blutkreislauf des Wirtes. Deshalb spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle. Wenn du eine Zecke bei deinem Hund entdeckst, dann heißt es raus damit und zwar so schnell wie möglich. Aber nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die richtige Technik spielt eine entscheidende Rolle. Wichtige Hilfsmittel sind:

  • Zeckenzange oder eine spitze Pinzette
  • Einweghandschuhe
  • Desinfektionsmittel

Alles parat? Dann Handschuhe überziehen, die Zeckenzange so dicht wie möglich an der Einstichstelle ansetzen und den Mini-Vampir langsam und gleichmäßig nach oben ziehen. Nicht drehen, es könnten Teilchen von ihm stecken bleiben. Wenn möglich den Blutsauger auch nicht mit bloßen Händen oder den Fingernägeln entfernen, denn dabei könnte das Biest gequetscht und Krankheitserreger in den Stichkanal gedrückt werden. Das gleiche kann beim Einsatz von Öl, Alkohol, Klebstoff oder Äther passieren. Nach dem erfolgreichen Entfernen die Einstichstelle mit Desinfektionsmittel säubern und die Handschuhe in den Sondermüll werfen. Und die Zecke? Die hat anscheinend tausend Leben, übersteht Toilette sowie Abflussrohr und muss deshalb leider einen tragischen Tod durch Zerquetschen finden oder in hochprozentigem Alkohol ihr Leben aushauchen. Sorry!

Vorbeugung gegen Zecken

Was aber tun, damit sich die Parasiten gar nicht erst auf unsere Hunde stürzen und ihnen nach dem Leben trachten? Ein Impfstoff, mit dem du deinen Hund vor einer Infektion schützen kannst, gibt es nur gegen die Borreliose, allerdings auch nur gegen drei Borrelienarten. Wichtig ist, dass du deinen Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken kontrollierst. Um den kleinen Beiß-Biestern den Appetit zu verhageln, gibt es auch verschiedene Spot-on-Präparate oder Sprays. Die Spot-on-Präparate werden direkt auf die Haut im Nacken der Hunde geträufelt. Vorsicht, einige Präparate sind hochgiftig für Katzen oder auch Hauskaninchen! Auch die Hunde selbst können mit Nebenwirkungen wie Übelkeit usw. reagieren. Baden in Fischteichen ist dann aber verboten, da einige Wirkstoffe für Fische giftig sind. Auch Tabletten sollen Hunde vor dem Zeckenbiss schützen, sind allerdings aufgrund ihrer Risiken umstritten. Sanfter, eventuell aber nicht so zuverlässig, schützt du deinen Hund mit natürlichen Abwehrprodukten.

Natürliche Hilfsmittel für deinen Hund

Kokosöl: Der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren, wie Laurinsäure, soll Zecken den Appetit verderben. Dafür deinen Hund an den für Zecken begehrten Stellen mit dem Pflanzenfett einreiben. Zusätzlich kannst du ihm täglich einen Löffel Kokosöl ins Futter mischen.

Schwarzkümmelöl: Enthält ebenfalls Linolsäure und wirkt bei täglicher Fütterung von Innen heraus als Zeckenschutz. Nebenbei unterstützt es den körpereigenen Schutzfilm des Hundefells und bringt es zum Strahlen. Äußerlich aufgetragen kann es die Wundheilung beschleunigen und Juckreiz mindern. Unser William Walker Schwarzkümmelöl “Tick Terminator“ ist ein absolutes Muss für Hunde, die sich gerne in Gebüschen, Wäldern oder im Unterholz rumtreiben. Vorsicht: Schwarzkümmelöl enthält ätherische Öle, weshalb es nicht an Hunden mit einer Leber- oder Nierenerkrankung verfüttert werden darf. Auch trächtige Hündinnen oder Welpen dürften kein Schwarzkümmelöl zu sich nehmen.

Knoblauch: Zecken finden die enthaltenen Duftstoffe einfach abscheulich, haben Studien in Schweden ergeben. Achtung: In hoher Konzentration ist Knoblauch giftig für den Hund.

Zistrose: durch die enthaltenen Polyphenole werden ihr immunstärkende, entzündungshemmende, antiviral und antimikrobiell wirkende Eigenschaften nachgesagt. Vor allem aber halten sie Zecken auf Abstand. Kapseln oder das Pulver können leicht unter das Futter gemischt werden.

Wir wünschen euch einen wunderschönen Frühlingsanfang und hoffen, dass wir euch und eurem Vierbeiner mit unseren Tipps die Zecken vom Leib halten können.

Euer William Walker Team!

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