#friendsofwilliamwalker - Rasseportrait Labrador Retriever

Was genau bedeutet eigentlich “Hunderasse”?

Eine Hunderasse ist eine bestimmte und unterscheidbare Züchtung eines Haushundes. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) hat aktuell ungefähr 370 verschiedenen Hunderassen verzeichnet und damit anerkannt. Der kynologische Dachverband ordnet die Hunderassen ausgehend von Optik und Wesen verschiedenen Gruppen und Sektionen zu. Es gibt 10 FCI-Gruppen, darunter unter anderem die FCI-Gruppe 1: Hütehunde & Treibhunde oder die FCI-Gruppe 3: Terrier.

Welcher Hund passt zu mir?

Sich mit den verschiedenen Hunderassen auseinander zu setzen ist für uns Menschen vor allem dann entscheidend, wenn wir einen Vierbeiner bei uns aufnehmen möchten. Welcher Hund passt zu mir? Das ist beim Hundekauf die alles entscheidende Frage. Dabei muss es sich nicht immer um einen reinrassigen Welpen drehen, denn auch bei Mischlingen aus dem Tierheim geben uns die verschiedenen Rasse-Kombinationen Aufschluss darüber, ob der Hund z.B. sehr groß wird oder möglicherweise einen Jagdtrieb besitzt. Letztlich entscheidet jedoch nicht nur die Rasse und dessen Eigenschaften über die Entwicklung und das Verhalten des Vierbeiners, sondern ebenso die Erziehung und die Sozialisation.

Der Labrador Retriever - ein kinderfreundlicher Familienhund

William Walker Labrador Retriever

  • Gewicht: 25-36 kg
  • Schulterhöhe: 55-62 cm
  • Ø Lebenserwartung: 10-12 Jahre
  • Farben: schwarz, schokoladenbraun, grau/blau, gelb/beige
  • Zuordnung: FCI-Gruppe 6 - Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Geschichte und Herkunft des Labrador Retrievers

Über den tatsächlichen Ursprung des Labradors streiten sich noch heute die Hundezüchter/innen*. Allgemein wird jedoch angenommen, dass die Vorfahren des Labrador Retrievers, der mit dem Neufundländer und dem Landseer verwandt ist, von der kanadischen Ostküste, der Labrador-Halbinsel, stammen. Im 19 Jahrhundert wurde der Labrador, wie wir ihn heute kennen, jedoch in Großbritannien gezüchtet und ist demnach als britische Hunderasse anerkannt. In England hatte der flinke und schwimmfreudige “Labbi’ ursprünglich die Aufgabe, bei der Jagd oder beim Fischen zu helfen. Durch die jahrhundertelange Zucht wurden die aufgeweckten Hunde immer weniger jagd- sondern eher familienorientiert gezüchtet. Heute gilt der Labrador, vor allem in Großbritannien, den USA und in Deutschland, als einer der Top 5 beliebtesten Hunderassen.

Charakter/Wesen - ein gutmütiger und freundlicher Hund

Der Labrador gilt als der Familienhund schlechthin, vor allem, wenn kleine Kinder im Haus sind, das liegt allem voran an seinem gutmütigen Wesen. Dem rassetypischen Labrador Retriever sind Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen fern. Der aufgeweckte, neugierige und freundliche Hund verfügt über ein gutes Sozialverhalten mit Menschen und auch mit anderen Vierbeinern. Labradore gelten als sehr lernfreudig und lieben es zu apportieren. Ihre Intelligenz und der Wille ihren Herrchen/Frauchen* zu gefallen macht es seinen Besitzern im täglichen Umgang mit ihm sehr leicht. Wie bei allen Hunderassen steht und fällt das Wesen eines Hundes mit der Erziehung.

Erziehung - der Labrador gilt als die ideale Hunderasse für Anfänger

Der Labrador eignet sich gerade durch seine freundliche und schlaue Art sehr gut als Ersthund für Unerfahrene. Die Erziehung eines Labbis macht in der Regel viel Spaß, da er lern- und wissbegierig ist. Er will gefallen, liebt es gelobt zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Trotzdem sollte die Erziehung eines Labrador Retrievers vor allem wegen seiner kräftigen und kompakten Statur konsequent und intensiv sein. Gerade Rüden, die eher zu Dominanzverhalten gegenüber Mensch und Tier neigen, sollten intensiv trainiert werden. Aufgrund seines Jagdtriebs sollte vor allem der Rück- und Abruf richtig sitzen. Besonders geeignet für das tägliche Training sind Apportierspiele und ausgiebige Schwimmeinheiten. Aufs Springen und plötzliches Abbremsen sollte unbedingt verzichtet werden, da Labbis aufgrund ihres Körperbaus zu den typischen Gelenkkrankheiten großer Hunde neigen. Zudem sind Labbis oft sehr verfressen, weshalb gerade hinsichtlich Giftköder etc. erzieherisch auf ein klares “Nein” geachtet werden sollte.

Haltung - ein Labrador Retriever braucht Auslauf und mentale Herausforderungen

Der Labrador ist ein aufgeweckter, aber auch entspannter Hund. Junghunde brauchen natürlich deutlich mehr Auslauf als Senioren. Im Schnitt sollte man mit dem Labrador im normalen Maß 2-3 Mal täglich Gassi gehen. Besonders viel Freude hat der schwimmbegeisterte Vierbeiner natürlich am Wasser. Ideal wäre auch ein Garten, da er gerne spielt und neugierig auf Schnüffeltouren geht. Wie bei den meisten Hunden gilt jedoch, je mehr Auslauf ein Hund täglich bekommt, desto eher kann er auch in kleineren Wohnungen gehalten werden. Zuhause kann er wunderbar mit Intelligenz-Spielen beschäftigt werden - er liebt die mentale Herausforderung. Gesellschaft ist ihm sehr wichtig und auch intensive Kuschel- und Streicheleinheiten sollten bei der niedlichen Fellnase nicht fehlen. Am wohlsten fühlt er sich im Kreise seiner Familie.

Fashion Tipp/Größenempfehlung für den Labrador

Der Labrador hat schönes, kurzes Fell, auf dem schicke Halsbänder sehr gut erkennbar sind. Knallige Farben kommen hier besonders gut zur Geltung. Unser Hundehalsband Peppermint, mit farblich passender Leine und Kotbeutelspender, liegt nicht nur leicht auf dem dichten Fell des Labradors, sondern sieht auf schwarz, braun und beige einfach umwerfend aus. Für ausgiebiges, aber immer noch stylisches Planschen im See eignen sich unsere robusten und waschbaren Leinen und Halsbänder aus Paracord in den Farben Royal und Hanseatic. Wir empfehlen für den Labrador, mit einem durchschnittlichen Halsumfang von 50-55 cm Größe L - XL. Wer in Sachen Hundeaccessoires besonders modisch unterwegs ist, sollte unbedingt mal einen Blick auf unsere neue Halstücher Kollektion werfen.

 

Von Louisa Knoll

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