Die besten Kräuter für die Hundeernährung

William Walker Hund im Garten

Das Frühlingserwachen bringt wieder neue Frische in die Blumen- und Kräuterbeete und die Natur zeigt, was sie zu bieten hat. Nicht nur in der Küche, zum Würzen und Verfeinern, sind Kräuter essenziell, auch in der Medizin sind sie nicht wegzudenken. Ob in der Schulmedizin oder bei alternativen Heilverfahren - die verschiedenen Kräuter gelten als grüne Magie. Und das schon seit Anbeginn der Menschheit. Und das nicht ohne Grund. Sie stecken voller Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, wirken gegen die verschiedensten Beschwerden und meist schmecken sie gut kombiniert auch noch super lecker. Viele der heilenden Pflanzen sind für unsere Vierbeiner ebenso wohltuend wie für uns Menschen. Gerade in der Barf-Fütterung spielen sie eine elementare Rolle - sie sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor. Doch auch für andere Fütterungsarten eignet sich das heilende Kraut als Nahrungsergänzung, Kur oder gezielt gegen Beschwerden von innen und außen angewendet. Das Beste an der Kräuterkunde ist jedoch, dass viele der Sträucher und Pflanzen direkt vor unser Haustür wachsen oder sich super leicht in Hochbeeten züchten lassen. Wir von William Walker stellen euch heute unsere Top 3 Kräuter für die Hundeernährung vor.

Brennessel für Hunde

Aus Kindheitstagen kennt man die Brennessel als fieses Kraut, was Juckreiz und Brennen auf der Haut verursacht. Kaum vorzustellen, dass diese Pflanze unglaublich wohltuende Kräfte besitzt. Sie verfügt über viele verschiedene Geheimwaffen wie z.B. Gerbstoffe, Histamin, Kalium, Kalzium, Eisen, Kieselsäure und die Vitamine A, C und B2. Damit wirkt sie sich positiv auf den Stoffwechsel, die Nierenfunktion, die Blutbildung, den Magen-Darm-Trakt und auf die Blase aus. Sie spült Entzündungen aus dem Körper und hilft gegen Allergien. Deshalb wird sie gerne kurweise vor dem Frühling gegen die Pollen und als Immunstärker im Winter angewandt, kann jedoch auch in kleinen Mengen täglich verfüttert werden. Für Hunde mit chronischen Entzündungen, sollte Brennessel auf dem täglichen Speiseplan stehen. Am Besten eignen sich dafür getrocknete Brennesseln oder Tee.

Gänseblümchen für Hunde

Gerade jetzt im Frühling erleben die Gänseblümchen ihr alljährliches Comeback. Sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern unheimlich gesund für unsere Vierbeiner. Sie können ganz einfach roh (ohne Stängel) oder auch getrocknet als Tee verfüttert werden. Die kleinen Blümchen enthalten viele wichtige Bitterstoffe, Gerbstoffe, sowie Vitamin A und C und pflanzliches Eiweiß. Die vorhandenen Saponine helfen gegen Erkältungserscheinungen und stärken die natürlichen Funktionen der Atemwege. Gänseblümchen, oder auch Tausendschön genannt, haben auch eine reinigende Wirkung, was sich positiv auf die Organe auswirkt und das Hundefell zum Strahlen bringt. Sie können kurweise, täglich oder auch akut gegen Erkältungssymptome eingesetzt werden. Jedoch sollte man sparsam damit umgehen, da sie bei manchen Hunden den Appetit anregen.

Löwenzahn für Hunde

Viele Hunde kommen ganz allein auf die Idee das wohltuende Kraut im Garten zu verzehren, andere mögen es aufgrund der Bitterstoffe nicht so gerne. Getrocknet oder kleingehackt lassen sich die Blätter jedoch wunderbar im Futter untermischen. Die enthaltenen Bitter-, Gerb und Mineralstoffe regen den Stoffwechsel und die Verdauung an und entgiften Nieren und Leber. Die zahlreichen Vitamine und Nährstoffe im Löwenzahn wirken sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Man spricht dem Löwenzahn vor allem eine entgiftende Wirkung zu, die bei Hunden mit chronischen Entzündungen, z.B. des Bewegungsapparates, regelmäßig verfüttert wahre Wunder vollbringen kann. Das heilende Kraut unterstützt kränkelnde Hunde bei der Genesung und kann als Kur verfüttert Krankheiten und Erkältungen vorbeugen.

Oft wird die Kraft der Natur unterschätzt und zu künstlich hergestellten Medikamenten gegriffen. Natürlich ersetzt die tierische Kräuterkunde keinen Gang zum Tierarzt. Sie kann jedoch Genesungsprozesse unterstützen, bei kleineren Beschwerden eingesetzt werden oder prophylaktisch wirken. Außerdem bringen die leckeren Kräuter Abwechslung und Frühlingsgefühle in den Hundenapf. Schau doch mal bei unseren Frühlingsrezepten vorbei - hier findet sich auch das ein oder andere oben genannte Kraut im Hundenapf wieder. Und falls ihr keine Zeit findet und es einfach mal schnell gehen muss, helfen unsere William Walker Öle bei einer gesunden und ausgeglichen Hundeernährung auf natürlicher Basis.

Solltest du nun das Bedürfnis haben, rauszugehen und die tollen Kräuter für deinen Hund zu sammeln - denke daran, die Pflanzen nicht von Straßenrändern zu sammeln, da hier die Abgas- und Schmutzbelastung sehr hoch sein kann. Auch Hundewiesen, wo viele Hunde ihr Geschäft erledigen, eignen sich nicht unbedingt als Kräuter-Supermarkt.

Wir von William Walker hoffen, dass wir euch ein paar hilfreiche Tips geben konnten und wünschen euch und eurem Vierbeiner einen schönen Start in den Frühling!

 

Von Louisa Knoll

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